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Der ReisepassSicherheitspassSeit dem 16. Juni 2006 können bei den Passbehörden nur mehr Sicherheitspässe beantragt werden. Seit diesem Zeitpunkt werden nur mehr Reisepässe mit einem Chip im rückwärtigen Passdeckel (nicht sichtbar) und einem gedruckten Foto ausgegeben, d.h. es werden die Personaldaten und biometrische Daten (digitales Passbild) auf einem Datenträger in den österreichischen Pässen gespeichert. Reisepässe, die vor dem 16. Juni 2006 ausgestellt wurden, behalten die auf dem Dokument angegebene Gültigkeit. Hinweis: Nur der Notpass wird noch ohne Chip ausgestellt. Beim Kinderreisepass . besteht seit 25. Oktober 2006 die Wahlmöglichkeit, ob er mit oder ohne Chip ausgestellt werden soll. Der EU-konforme rote Sicherheitspass wird wie bisher für eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren ausgestellt. Danach muss ein neuer Reisepass ausgestellt werden (Verlängerungen sind nicht möglich). Auch die Verlängerung eines österreichischen (grünen) Reisepasses ist nicht mehr möglich. Es muss ein neuer (roter) Sicherheitspass beantragt werden. Auf der Personendatenseite des Reisepasses werden der Familienname und der (die) Vorname(n) in der Form und Reihenfolge eingetragen, wie sie auch in der Geburtsurkunde geschrieben wurden. Ein scharfes "s" (ß) wird daher auch als "ß" eingetragen. Im Falle eines Namens, der ein scharfes "s" (ß) enthält, kann unter den amtlichen Vermerken im Reisepass auch ein Hinweis in Deutsch, Englisch und Französisch erfolgen, dass das scharfe "s" (ß) dem Doppel-"s" (ss) gleichzusetzen ist. Sollte für alle Vornamen nicht genügend Platz vorhanden sein, wird auf der Personendatenseite nur der erste Vorname eingetragen – alle Vornamen können unter den amtlichen Vermerken angeführt werden. Für die maschinenlesbare Zeile gelten jedoch andere Regeln. Hier werden internationale, von der ICAO definierte Buchstaben verwendet, die sprachspezifische Zeichen nicht kennen (z.B. Akzente im Französischen oder Umlaute im Deutschen, Schriftzeichen wie "ß" bzw. Schriftzeichen, die die besondere Aussprache eines Buchstabens anzeigen). Umlaute wie beispielsweise "ö" werden als "oe" geschrieben.
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